Was wir fordern

Wer aus der Sicht des Betroffenen in der EAZ einseitig kritisiert, verzerrt oder bloßgestellt wird, hat es schwer, weil in der EAZ keine Namen der Autoren genannt werden.
 
Daher fordern wir, dass sich die EAZ redaktionell ebenso transparent verhält wie die anderen deutschsprachigen Printmedien. Für korrekten Journalismus gibt es feste Standards.
 
Was bedeutet das in der konkreten Praxis?
 

  1. Sämtliche Artikel sowie das Editorial werden mit dem vollen oder abgekürzten Namen des Urhebers oder der Urheber versehen.
  2. Dieselbe Urheberrechtspflicht wird im Hinblick auf Fotos und Grafiken erfüllt.
  3. Berichte, Reportagen und Nachrichten werden sowohl grafisch wie auch inhaltlich klar von Meinungen und Kommentaren getrennt. Meinungen und Kommentare werden ergänzt durch den vollen Autorennamen mit Mailadresse für eventuelle Rückmeldungen aus der Leserschaft.
  4. Leserbriefe werden nur dann veröffentlicht, wenn gerichtsfest nachgeprüft wurde, dass der/die VerfasserIn existiert. Falls der/die VerfasserIn – etwa als VertreterIn einer bestimmten politischen Gruppierung – einen besonderen Bezug zum Thema des Leserbriefs hat, wird dies in einer Anmerkung hinzugefügt.
  5. Sollten der Redaktion rechtlich brisante Informationen zur Verfügung gestellt werden, so wird deren Inhalt auf die äußerungsrechtliche Zulässigkeit geprüft. Erst danach erfolgt eine redaktionelle Verarbeitung und Veröffentlichung.
  6. Zu den Fällen der Verdachtsberichterstattung werden alle beteiligten Seiten schriftlich und mit einer klaren Fristsetzung zur Beantwortung um Statements angefragt. Sollte einer oder mehrere der Beteiligten nicht willens oder in der Lage sein, ein Statement abzugeben, wird dies im Artikel vermerkt.
  7. Wörtliche Zitate werden dem Zitierten vor dem Abdruck zum Gegenlesen und zur Freigabe oder Korrektur übermittelt.
  8. Das Recht auf angemessene Gegendarstellung wird gewährleistet.
  9. Geschäftsführung und Redaktion sind personell strikt getrennt.

Dort, wo die EAZ diesen Standard nicht erfüllt, fordern wir sie zur Nachbesserung auf. Sobald die EAZ diese – für Zeitungen üblichen – Bedingungen einhält, sehen wir unsere Aufgabe als erfüllt an und stellen unsere Kritik ein.

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